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Regionalliga, 4. Dezember

Hamburger SV II - Holstein Women 0:1 (0:0)

Starke Kati Krohn erntet Lohn

Die Holstein Women gewinnen am 12. Spieltg das Spitzenspiel in der Frauen-Regionalliga Nord mit 1:0 beim Tabellenzweiten Hamburger SV II. Den entscheidenden Treffer auf dem Kunstrasenplatz des HSV-Trainingsgelände Ochsenzoll in Norderstedt erzielte für den Tabellenvierten die stark spielende Mannschaftsführerin Kati Krohn nach knapp 70 Minuten.

Dem Tor des Tages war ein Konter von Holstein Kiel vorausgegangen. Ein Mittel, das die Kielerinnen nach dem Seitenwechsel gegen druckvoller agierende Hamburgerinnen effektiv einsetzten. Nach einem Zuspiel lief Joy Grube auf der rechten Seite auf und davon und scheiterte an Torhüterin Katrin Schwing. Den daraus resultierenden Eckball von rechts brachte Selina Dittrich, die U23-Spielerin wurde aufgrund des starken personellen Engpasses in die Startelf berufen, an den kurzen Pfosten. Dort kam Kati Krohn zehn Meter vor dem HSV-Gehäuse eher an den Ball. Ihre Volleyabnahme landete am Arm der direkten Gegenspielerin. Der Elfmeterpfiff blieb indes aus. Doch der Ball fiel Krohn erneut vor die Füße. Mit einem Rechtschuss ins lange Eck zappelte das Leder zur Freude von Holstein im Tornetz. Wie nach dem Verlauf der ersten Halbzeit vermutet, sollte ein einziger Treffer zugunsten einer Mannschaft entscheiden.

Wie schon im Hinspiel lieferten sich beide Teams ein enges Match zwischen den Strafräumen. Mit etwas anderen Vorzeichen wie vor genau 3 Monaten beim 1:0 des HSV auf der Kieler "Waldwiese". Die HSV-Truppe von Coach Peter Schulz ging als leichter Favorit ins Rennen. Zwar fehlte bei den Hansestädtern mit Justine Kusi (Schulterverletzung) die mit 5 Toren erfolgreichste Offensivspielerin. Doch dafür durfte Trainer Schulz auf die Dienste der Bundeliga-Spielerinnen Heike Freese und Maja Schubert zählen.

Auf der anderen Seite hatten sich bei Cheftrainer Christian Fischer in der vergangenen Trainingswoche mit Christina Krause, Tabea Lycke und Cara Wallschlaeger die verletzten/angeschlagenen Spielerinnen Nummer 7, 8 und 9 aus dem Kader für das Spiel beim HSV 2 abgemeldet. So durfte Holsteins Trainer mehr als zufrieden sein mit der guten Leistung und dem erfreulichen Ergebnis. "Ein Spiel, welches sich zumeist zwischen den Strafräumen abspielte, ohne das es dabei viele Torchancen gab", fasste Fischer die Partie zusammen, "ein insgesamt verdienter Sieg. Wir haben die personellen Ausfälle bestens verkraftet, taktisch gut gespielt und waren diesmal die etwas glücklichere Mannschaft."

Glücklich deswegen, weil die Schulz-Elf wie eingangs erwähnt mit Wiederanpfiff der insgesamt gut leitenden Schiedsrichterin Anna-Kristin Mielke mehr Engagement investierte. Ohne jedoch den Einsatz - in einem über die gesamten 90 Minuten von beiden Seiten temporeich und in vielen weiteren Bereichen intensiv geführten Spiel - in viele Torchancen zu konvertieren. Die Vierer-Abwehrkette der Holstein Women um die beiden sehr guten, aufmerksamen und antizipierenden Innenverteidigerinnen Annika Bahr und Stefanie Mohr sowie aktiven Aussenverteidigerinnen Eda Kahveci und Gyde Fuhrmann stand sicher. Lediglich eine Großchance musste Kiel überstehen. Nach dem 0:1 lief eine HSV-Spielerin alleine aufs Kieler Tor zu, schoss aber aus 22 Metern zu früh. Der Ball landete in den Händen von Holsteins starker Torfrau Victoria Bendt. Zudem hatte Fischer das offensive 4-3-3-Grundsystem der Störchinnen in ein etwas defensiveres 4-3-1-2 umgebastelt. Die laufstarken Stürmerinnen Tina Hild und Joy Grube verrichteten neben offensiven guten Ansätzen auch viel Arbeit im Defensivverhalten, so dass der Hamburger SV sich im Offensivspiel schwertat. Wenige brenzlige Situationen nach Standards gab es für Holstein Kiel zu überstehen,um am 2. Advent mit drei Punkten die kurzweilige Heimreise nach Kiel anzutreten.

Hamburger SV II: Katrin Schwing - Maja Schubert (73. Jana Wethje), Denise Meinberg, Paula Veronika Ziselsberger, Pajtesa Kameraj, Claudia Teixeira Pinto, Heike Freese, Tania Rocha Ferreira, Catherine Knobloch, Fjolla Gara (73. Jacqueline Bleser), Lara Wolff

Holstein Women: Victoria Bendt - Eda Kahveci, Annika Bahr, Stefanie Mohr, Gyde Fuhrmann - Selina Dittrich , Kati Krohn, Stephanie Hofmann - Emine Ibrahimi (90. Eve Saine) - Joy Grube, Tina Hild

Schiedsrichter: Anna-Kristin Mielke (Hamburg)

Assistenten: Daniela Lehmann, Mareike Benecke

Zuschauer: 35

Tor: 0:1 Krohn (69.)

Quelle Holstein Kiel
 
 
Verbandsliga, 27. November

KMTV Damen spielen erneut zu null

Platz zwei und noch ein Spiel zurück

Stürmisch ging es heute nicht nur wettertechnisch gesehen her in Grebin. Wir mussten uns auf ein kampfbetontes Spiel einstellen und wussten, dass wir die Zweikämpfe annehmen mussten, damit wir hier als Sieger vom Platz gehen würden. Von Beginn an wurde deutlich, dass wir hier nur mit Glück ohne längerfristige Verletzungen nach Kiel zurück fahren würden. Soviel vorweg - wir hatten etwas Glück, denn bis auf Knöchelprobleme und etliche Schrammen geht es allen gut.

Nach einigen Minuten der Eingewöhnung übernahmen wir das Spielgeschehen und konnten etwas Druck aufbauen. Die Passspiele wurden genauer und trotz des holprigen Platzes gelang es uns in der 10. Minute vier Stationen direkt zu spielen, ehe Aila den letzten Pass von Nicole zum 1:0 vollendete. Das Spiel neutralisierte sich etwas und echte Torchancen gab es auf keiner Seite zu bestaunen, bis in der 28. Minute Nicole und Sabeth wieder aufblitzten: Nicole wird von Jasmin auf rechts geschickt und geht an der Torfrau vorbei - Kopf hoch und Rückraumspiel auf Sabeth, die zum 2:0 einschenkt. Nur zwei Minuten später konnte Sabeth per Kopf auf Nicole verlängern, die im 1-gegen-1 gegen die Torfrau das 3:0 erzielt.

Wir spielten weiter dominant und auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Leider wurden wir in der Verwertung unserer Möglichkeiten sehr nachlässig und so blieb es bis zur 61. Minute bei der Drei-Tore-Führung. Aila nahm sich nach Foul an Sabeth den Ball und versenkte den Freistoß aus gut 20 Metern im Tor. Es passierte nicht mehr viel, einige starke Aktionen durften wir noch sehen und einige übertriebene Zweikampfsituationen leider auch. Sei es wie es sei. Wir haben uns die drei Punkte mehr als verdient und fahren als Tabellenzweiter nach Hause.

Super Mädels – ein Kompliment für die heutige Leistung! Am kommenden Sonntag geht es in die letzte Begegnung für dieses Jahr gegen Fortuna Bösdorf. Zum Abschluss wollen wir natürlich die starke Hinrunde gebührend zu Ende bringen.

Kader: Johanna - Laura, Lena, Nadine, Svenja, Patricia, Gesa, Jasmin, Aila, Nicole, Sabeth, Katja, Imke, Hannah

(© fwe)
Torfolge

1:0 Aila (10. Minute, Vorlage: Nicole)
2:0 Sabeth (28. Minute, Vorlage: Nicole)
3:0 Nicole (30. Minute, Vorlage: Sabeth)
4:0 Aila (61. Minute, Freistoß)

Quelle: Kieler MTV
 
Schleswig-Holstein Liga. 27. November

Rot-Schwarz Kiel unterliegt gegen Holstein II 0:3

Gegen die KSV II gab es nur in Halbzeit 1 Möglichkeiten Tore zu erzielen

Der Sturm auf das KSV Gehäuse fand im Ortsderby nur Wetter bedingt statt. Orkanartige Böen und temporär Starkregen ließen die jeweilige "mit dem Wind spielende Mannschaft" besser aussehen. Gleichwohl gelang den Woman, begünstigt durch Cathas zu zaghafte Abwehrversuche, bereits in der 7. Spielminute mit dem ersten Angriff über rechts, das Führungstor. Mit einem zurück gespielten Paß in den Rücken unserer Abwehr kam Eve Saine frei stehend ohne Mühe aus ca. 11 Metern zum platzierten Schuß ins lange Eck.

Relativ unbeeindruckt namen unsere Damen die Begegnung wieder auf und verlagerten das Spiel in Gegners Hälfte. So ergaben sich Torschüsse durch Anna-Lena, die sich wieder durch enormen Einsatzwillen und Lauffreudigkeit auszeichnete. Allerdings waren die Ausgleichsmöglichkeiten nicht zwingend, so dass der Rückstand mit in die Pause genommen wurde.

Mene rückte für Cathleen wieder in die Kette

Die zweite Spielhälfte bewahrheitete die Einschätzung "gegen Wind spielen ist ein Nachteil" und die KSV stellte erschwerend die Räume konsequent zu und unterband jeglichen Versuch, sich aus der eigenen Spielhälfte zu kombinieren. Hinzu kam auf mittlerweile sehr tiefem Geläuf unsere zu hohe Fehlerquote im Passspiel und zu oft getretene, ziellose Befreiungsschläge. Das das 0:2 in der 55. Min. aus einer direkt verwandelten Ecke entstand war obendrein kurios und sah nicht wirklich glücklich aus.

Vom Kampf und den Platzverhältnissen gezeichnet

Gleich 5 Minuten später erzielten die Woman, ein zweites Mal gut heraus gespielt, ihren dritten Treffer über unsere linke Abwehrseite und machten damit den verdienten Sieg klar, an den nach Beginn der 2ten Spielhälfte niemand ernsthaft gezweifelt hatte.

Fazit: Die KSV Holstein konnte auf Spielerinnen der spielfreien 1. Mannschaft zurück greifen, wir mussten hingegen wieder 3 Spielerinnen der 2. Mannschaft einbauen, denn die Verletzungs- und Kranheitsmisere mehrerer Stammkräfte ist noch nicht überstanden. Trotz aller Unbilden wusste die 1. Halbzeit zu gefallen, der kämpferische Einsatz war ohnehin nicht zu bemängeln. Holstein war in dieser Begegnung die bessere Truppe und wusste mit dem Wind im Rücken mehr aus dem Wetterspiel herauszuschlagen und gewann die "Schlammschlacht" verdient.

Team: Fibi, Annika, Mene, Claudia, Catha, Britta, Angie, Anna-Lena, Pia, Friederike, Anja, Meike, Chris

Quelle: Rot-Schwarz Kiel

 

Wellsee nur Remis gegen Fleckeby

Zum heutigen Punktspiel der Wellsee Women reiste der Tabellenzweite der SG EMTV/Fleckeby in Wellsee an. Bei stürmischen Wetter, mit anfangs viel Regen hiess die Vorgabe des Trainers, die spielstarken Gäste eng zu stellen und schnell umzuschalten. Dies machten die Women in der ersten Hälfte mit großartiger Laufarbeit und sehr guter Einstellung mehr als gut. Das Spiel war nun größtenteils ausgeglichen und man erspielte sich durchaus gute Torchancen. Im ersten Durchgang hatten wir den starken Wind gegen uns, was es jederzeit gefährlich machte. Eine gut aufgelegte Sly war allerdings sehr konzentriert und die Abwehr um Wencke, Kathi & Cathi konnte immer noch rechtzeitig den Fuss dazwischen bekommen. Leider konnte der Gast eine der wenigen Chancen nutzen und das 1:0 erzielen, Pause.

In der zweiten Hälfte zeigten die Women dann das sie hier nicht bereit waren ohne Punkte zu bleiben. Tolle Moral und Einstellung bei allen 16 Spielerinnen, Klasse. Mit dem Wind im Rücken konnte nun mehr Druck aufgebaut werden, und man gewann etwas an Oberhand. So war es Melli die mit einem direkt getretenen Freistoß aus 30 m in den Winkel traf, Traumtor. Davon beflügelt drückten die Women weiter und es ging mit viel Tempo den Platz hoch und runter. Schlagabtausch im Minutentakt. Ein mehr als lächerlicher Freistoß für den Gast brachte uns dann leider erneut in Rückstand. Hier waren wir wohl noch etwas erbost über die recht schwache Schiedsrichterleistung, auf beiden Seiten sorgte dies ein ums andere Mal für Kopfschütteln. Die Wellsee Women wollte aber mehr, drückten weiter auf den Ausgleich. Diesen konnte erneut Melli erzielen die einen Weiten Einwurf in den gegnerischen Strafraum überlegt rechts unten einschob. Der umjubelte Ausgleich hätte beinahe noch seinen Höhepunkt gehabt, jedoch verpassten Hella und Sandra kurz vor Schluss aus kurzer Distanz das Tor. Unterm Strich ein Unentschieden das OK ist, Aufgrund der tollen Moral hätten sich die Wellsee Women den Sieg jedoch auch verdient.

Women heute: Sly, Cathi, Wencke, Kathi, Anna (Annika), Melli, Stella (Steffi), Tasch (Jule) Janina, Hella, Sandra [Alina, Nina]

Quelle: Fortuna Wellsee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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