Freunde des Kieler Fussballs
                     

 

  
Regionalliga, 19. Mai

Bitteres Saisonfinale für die Störche

VfL Wolfsburg II - Holstein Kiel 4:1 (3:0)

Holstein Kiel erlebte ein bitteres Aufstiegsfinale: Beim VfL Wolfsburg II unterlagen die Störche mit : (0:3). Bereits zur Halbzeit führten die„kleinen“ Wölfe mit 3:0. Bundesligaprofi Sebastian Polter (7.) und der künftige Zweitligaspieler André Fomitschow (27., 45., jeweils per Foulelfmeter) hatten schnell für klare Verhältnisse gesorgt, während sich die Störche an den defensiv eng gestaffelten Wolfsburgern die Zähne ausbissen. In der zweiten Halbzeit verkürzte Heider noch auf 3:1 (68.), Fomitschow stellte mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her und zerstörte alle Kieler Aufstiegsträume endgültig.

Trainer Thorsten Gutzeit musste seine Elf nach dem 2:1-Sieg gegen Germania Halberstadt zweimal ändern: Sykora fiel mit Adduktorenproblemen aus und Meyer konnte wegen Rückenbeschwerden nicht spielen. Chahed und Sachs begannen dafür im letzten Saisonspiel.

„Holstein Kiel“ schallte es schon vor dem Anpfiff von 1200 mitgereisten Störche-Fans durch das weite VfL-Stadion am Elsterweg. Denen verschlug es in der 7. Minute kurz die Sprache: Nach der zweiten Ecke lief Polter ein und köpfte den VfL  in Front. Nach dem Schock brauchte das Gutzeit-Team einige Minuten, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Die Wölfe waren permanent in Bewegung und stellten die eigene Hälfte geschickt zu. Gerade als die Störche wieder ins Spiel gefunden hatten, sorgte Schiedsrichter Petersen für den nächsten Schock. Einen Zweikampf zwischen Herrmann und dem fallenden Polter im Strafraum wertete der Mann in Schwarz als Foul. Den Elfmeter verwandelte Fomitschow sicher zum 2:0 (27.). Nach 32 Minuten die erste Holstein-Chance: Wetter köpfte eine Sachs-Flanke Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Kiels Linksverteidiger hatte auch die zweite Großchance, alleine vor Sauß scheiterte er am VfL-Schlussmann (40.). Kurz vor der Pause narrte Erkic im Strafraum Jürgensen, der das Bein stehen ließ und den Wolfsburger legte. Den nächsten Elfer verwandelte erneut Fomitschow zum 3:0-Pausenstand (45.).

In der zweiten Halbzeit sollte Wulff für mehr Offensivdruck sorgen. Chahed blieb dafür in der Kabine. Lindner hätte kurz nach Wiederanpfiff die Aufholjagd starten können, Kiels bester Schütze scheiterte aber an VfL-Schlussmann Sauß (48.), der auch einen Heider-Freistoß aus 23 Metern im Nachfassen hielt (51.). Holstein setzte weiter alles auf eine Karte, Wulff köpfte knapp neben das Tor (65.). Dafür schickte „Timmer“ in der 68. Minute Heider, der zum 3:1 einschob. Kurze Hoffnung auf Kieler Seite, die Fomitschow mit seinem sehenswerten dritten Treffer genau in den Giebel wieder zerstörte (75.).  Wie der VfL hier seine Chancen verwertete war bemerkenswert. Aus drei Torchancen hatten die Wölfe vier Tore markiert. Jeder kleinste Störche-Fehler wurde sofort und eiskalt bestraft. Während in Halle die Sektflaschen kalt gestellt wurden, schaukelte an diesem Tag starke Wolfsburger den Sieg über die Zeit. 

Stimmen nach dem Spiel

Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit sagte nach dem Spiel: „Wolfsburg hate unsere Fehler in der ersten Hälfte eiskalt bestraft. Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen, noch mal alles zu probieren. Aber man hat nachher deutlich gesehen, wie die Beine schwerer wurden und die Enttäuschung überwiegte. Wir werden das heutige Spiel einige Tage sacken lassen und dann analysieren. Auch wenn das Scheitern kurz vor dem Ziel extrem bitter ist. Hätte uns jemand vor der Saison gesagt: Pokalviertelfinale und 2. Platz hätte wir das wohl unterschrieben.“

VfL-Coach Lorenz-Günther Köstner sagte: „Wir waren heute das giftigere Team und haben verdient mit 4:1 gewonnen. Aus meiner Sicht kann man die beiden Elfer ganz klar geben.“

Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann sagte: „Wir haben den Jungs die ganze Woche über die Stärken dieser guten Wolfsburger Mannschaft gezeigt, aber konnte heute die nötige Leistung nicht abrufen. Durch die Ausfälle von Fiete und Flo haben uns Alternativen in der Offensive gefehlt, die wir nicht kompensieren konnten.“

KSV Holstein: Strähle – Herrmann (84. K. Schulz), Steil (73. Siedschlag), Jürgensen, Wetter – Toksöz, Kazior – Sachs, Chahed (46. Wulff), Lindner – Heider. Trainer: T. Gutzeit

Tore: 1:0 Polter (7.), 2:0 Fomitschow (27., Foulelfmeter), 3:0 Fomitschow (45., Foulelfmeter), 3:1 Heider (68.), 4:1 Fomitschow (75.)

Quelle Holstein Kiel
Kreisklasse A, 18. Mai

Kleines Finale vorm Finale

Holsatia empfängt Rot-Schwarz Kiel im Aufstiegskrimi

Bevor sich alles am Abend alles auf das großes Champions Finale der Bayern konzentriert, steigt in der meist spannenden Liga der Stadt, der Kreisklasse A, das Topspiel der Woche, welches die Weichen in Richtung Aufstieg für eines der beiden Teams stellen kann.  Als unbeteiligtes Team hofft sogar noch Inter Türkspor auf einen Auswärtssieg der Rot-Schwarzen, denn in diesem Fall könnten sie beide Teams hinter sich lassen und sich selbst den sicheren dritten Aufstiegsplatz sichern, fall sie aus den letzten beiden Spielen alle 6 Punkte behalten.

Als besonders brisant  gilt das Spiel, da Holsatia auf seinen alten Trainer und zwei alte Spieler trifft und Insider wissen, dass es bei Holsatia das zusätzliche interne Saisonziel gibt, den alten Trainer, Marko Abend, in der Saison zweimal zu schlagen und am Ende vor den Rot-Schwarzen zu stehen.  Dieses interne Ziel hat in der Hinrunde bereits Schaden genommen, als Holsatia in letzter Minute in Meimersdorf mit 2:3 unterlegen war.

Komme es wie es wolle, eines scheint klar. Der Verlierer dieses Spiels wird mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende das Team sein, das im Aufstiegsrennen das Nachsehen haben wird. Somit ist gerade in dieser Partie der Endspielcharakter unabdingbar.

RSK Trainer Marko Abend freut sich besonders auf die Partie, denn solche Spiele sind seines Erachtens das Salz in der Suppe und das Wiedersehen mit vielen seiner alten Spieler auf dem Platz erfreut ihn bei aller Rivalität immer wieder. Bei einem Sieg könnte Rot-Schwarz die Holsaten hinter sich lassen. Andererseits wäre Holsatia bei einem Sieg so gut wie aufgestiegen.

Privat pflegt man trotzdem immer gute Kontakte. Dennoch wird es morgen wohl mehr als heiß hergehen auf dem Jahnplatz und wer noch unschlüssig ist, welches Spiel er besuchen soll, wird beim Aufstiegs-Vor-Finale wohl sicher auf seine Kosten kommen.

Verbandsliga, 18. Mai

Inter Türkspor verliert Punkte am Grünen Tisch gegen Eckernförde

Inter kündigt Protest an

Jetzt ist es amtlich. Inter Türkspor Kiel hat nach dem undurchsichtigen Spielabbruch im Spiel gegen den SV Eckernförde, die Punkte am Grünen Tisch aberkannt bekommen.

Das Sportgericht sah es als erwiesen an, dass der Schiedsrichter durch Einfluss von Aussen zu Fall gebracht wurde und entschied daraufhin, das dem Eckernförder SV die Punkte zugesprochen werden.

Inter Türkspor hat indes Protest gegen das Urteil eingelegt.

 
Kreisklasse A, 15. Mai

Tor in letzter Sekunde kostet Rot-Schwarz den Sieg bei Holtenau 07

Zwei Fehler – zwei Gegentore für RSK

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel groß bei Holtenau 07. Hatte man doch nur wenige Sekunden zuvor den 2:2 Ausgleich in einem engen Spiel erzielt.

Wie es auf dem Miniplatz in Holtenau fast immer ist, hatte das ganze Spiel weniger mit Fussball , als mit Kampftennis zu tun, denn Beide Teams agierten mit langen Bällen in den Strafraum des Gegners. Doch auf beiden Seiten wollte kaum eine Torchance zustande kommen außer einem Lattenkopfball von Rot-Schwarz. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams im Verlauf der ersten Halbzeit.

Nach dem Rot Schwarz  in der zweiten Halbzeit umstellte, kamen sie zu deutlich mehr Torchancen obwohl das Spiel weiterhin viel auf langen Bällen basierte. Klare Chancen der Holtenauer waren im Zweiten Abschnitt weniger zu zählen.

So war es in der 70. Minute Kevin Müller der nach Querpass von Maik Lisner zum 0:1 einschob. Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, da kurz zuvor wieder einmal die Querlatte für 07 rettete.

In der 75. Minute glichen die Holtenauer allerdings aus, als RSK Torhüter von Randow einen Schuss nicht zur Seite, sondern nach vorne abprallen ließ. Rot-Schwarz blieb allerdings dran und wieder war es Kevin Müller, der mit einem fulminanten Linkschuss in der 80. Minute das 1:2 erzielte.

Als alle schon mit dem Ende gerechnet hatte unterlief den Rot-Schwarzen in der 92. Minute allerdings ein folgenschwerer Fehler. Bei eigener Ecke  rückte die Hintermannschaft zu weit auf und nach einem Befreiungsschlag konterte ein einziger Spieler  das RSK Team aus und vollendete in letzter Sekunde zum 2:2.

Für Rot-Schwarz könnte dieses Remis etwas zu wenig sein, doch jetzt kommt es am kommenden Samstag bei Holsatia zum großen Showdown. Man brauchte heute diesen einen Punkt und muss bei Holsatia gewinnen um selbst an den Holsaten vorbeiziehen zu können.

Lachender Dritter könnte bei dieser Partie das Team von Inter Türkspor II werden. Die mit zwei Siegen, beide Teams hinter sich lassen könnte. In der Kraisklasse A geht es also heiß her an den letzten zwei Spieltagen.

 

Kreisklasse C, 15. Mai

MED SV ist wieder Meister

Nach einem 10:0 Sieg beim Heikendorfer SV II steht der MED SV als Meister der Kreisklasse C fest und steigt in die B Klasse auf.

Damit erreichte das Team von MED den zweiten Aufstieg und die zweite Meisterschaft in Folge.

Wir gratulieren!!!

 

Kreisklasse A, 13. Mai

FC Süd Kiel an diesem Samstag vom Ergebnis her vergleichbar mit dem FC Bayern München!!!

Kieler MTV gegen FC Süd Kiel 5:2 (1:1)

Nach dem guten Spiel vom letzten Wochenende und dem daraus resultierten Sieg gegen  UT Kiel wollte man diese etwas spät in der Saison gestartete Angewohnheit mal ein Spiel zu gewinnen, gerne weiterführen. 

Mit einer leicht veränderten Aufstellung im Gegensatz zum UT Spiel wollten die Mannschaft von der Wiese es dieses mal packen. Das hat leider nicht ganz geklappt um das mal vorneweg zu nehmen. Schon in den ersten 10 Minuten war zu erkennen, dass KMTV einen guten Tag erwischt hatte. Die Süd Kieler waren auch bemüht aber die Abwehr schien heute etwas unorganisierter zu sein als am letzten Wochenende und so kam es, dass nach knapp 20 Minuten der KMTV mit 1:0 in Führung gingen, nachdem mit einem schönen Pass die Abwehr ausgehebelt wurde.

Doch trotz dieser nicht so guten Anfangsphase kämpfte sich Süd Kiel zurück, erzielte den Ausgleich 33Minute durch C. Naruschewitsch und ging nach der Pause durch eine schön über die Seite von Muschi A. Kuhn 53 Minute gespielten Aktion sogar in Führung.

Doch die Freude über diese Führung währte nicht lange. Wenige Minuten nach dem Führungstreffer kämpfte sich der KMTV zurück und nach einer flachen Hereingabe in den eigenen Strafraum war ein der Abwehrspieler von Süd Kiel schneller am Ball. Leider war er so schnell am Ball, dass er diesen nicht mehr kontrollieren konnte und so trudelte der Ball unhaltbar am Torwart vorbei in der 62 Minute ins eigene Tor. Durch den Ausgleichstreffer beflügelt gab der KMTV weiter Gas und erzielte kurz darauf in der 71min den Führungstreffer zum 3:2.

Die Mannschaft von der Moorteichwiese begann zu diesem Zeitpunkt auseinander zu brechen was schön am 4:2 in der 78min zu erkennen ist bzw. an der folgenden Aktion. Der konditionell etwas angeschlagene Stürmer, der Aufgrund seiner starken Leistungen beim Training eingewechselt worden war, von Süd Kiel holte sich eine Gelb-Rote Karte ab, die auf einer Skala von 1 (berechtigt) bis 10 (unnötig) ungefähr den Wert 92 erzielt hätte. Danach hatte der KMTV leichtes Spiel, erzielte noch das 5:2 in der 87min. und gewann das Spiel so entspannt an diesem schönen Samstag. B.W.F

Kader: H. Shahinian, T. Belsch, M. Derjung (88) J. Oeser, M. Jankwitz, J. Oeser, D. Köstler, K. Potur (46) L. Hildebrandt, A. Kuhn (82) K. Potur, L. Lichte, J. Oeser (75) B.W. Fricke, C. Naruschewitsch (53) B. Rehder

Quelle Süd Kiel
 
 
Kreisklasse B, 13.Mai

Laboe II tritt nicht an und schickt RSK II damit eine Klasse tiefer

Nicht gespielt  und trotzdem gab es einen Verlierer. Ausgerechnet kurz vor Saisonende traten die Mannen des VfR Laboe II zu einem Spiel beim SV Friedrichsort nicht an. Normalerweise ist dies keine so ungewöhnliche Meldung und kommt im Kieler Fusssball auch ab und an mal vor.

Dieses Mal wird die Sache allerdings Entscheidend. Ohne jemandem eine Absicht unterstellen zu wollen, kam es durch dieses Nichtantreten gleich zu zwei Entscheidungen in der Kreisklasse B.

Nutznießer dieses erzwungenen Spielausfalls wurde ausgerechnet der Gegner der SV Friedrichsort, der durch die Punkte am grünen Tisch nun sicher gerettet ist und den Klassenerhalt geschafft hat.  Rettung auf der heimischen Couch möchte man hier denken.

Die leidtragenden der Geschichte ist nun aber die Reserve von Rot-Schwarz Kiel, die sich bei einem Sieg der Laboer noch eine minimale Chance ausrechnen konnte, vielleicht doch noch die Klasse zu halten, da man in der Rückrunde doch einige Punkte sammeln konnte.

Sei es wie es will. Der Abstieg von RSK II ist somit besiegelt und ganz glücklich waren die Verantwortlichen  dort mit diesem Ausgang der Dinge nicht.

 
Verbandsliga, 13. Mai

TSV Klausdorf kommt unter die Räder

1:7 Klatsche in Bordesholm

Zwar geht es faktisch um gar Nichts mehr beim TSV Klausdorf, doch so eine Klatsche zum Ende seiner Zeit beim TSV hatte sich Trainer Köpke dann wohl doch nicht gewünscht.

Da hatte man den Klausdorfern wohl einen gebrauchten Tag angedreht und somit ging das Spiel  in Bordesholm einfach an ihnen vorbei.

So entwickelte sich eine recht einseitige Partie und am Ende waren die Gäste dann wohl froh als alles vorbei  war. So wurden es bis zum Schlusspfiff glatte sieben Gegentreffer selbst der Ehrentreffer mochte so richtig niemanden mehr erfreuen.

So muss sich jetzt die Truppe des TSV Klausdorf noch einmal ein wenig ins Zeug legen um ihrem langjährigen und erfolgreichen Trainer Stefan Köpke einen angemessenen Abschied zu verschaffen.

Diesesmal war für Klausdorf Nichts zu holen

 
Kreisklasse A, 13. Mai

Holtenau 07 düpiert Holsatia

4:1 Sieg  und 3 verschossene Elfer

Die Spannung ist zurück im Aufstiegsrennen in der Kreisklasse A. Durch den überraschend deutlichen 4:1 Erfolg auf eigenem Platz gegen Holsatia , kam zwar Holtenau nicht mehr ins Aufstiegsrennen zurück, sondern brachte die spielfreien Kicker von Rot-Schwarz zurück ins Rennen um den dritten Aufstiegsplatz.

In der Anfangsphase war Holsatia allerdings überlegen und setzte die Heimelf gehörig unter Drück. Bereits nach 5 Minuten entschied der sehr souveräne Schiri Jörg Finke zurecht auf Strafstoß für die Holsaten, doch der Kapitän Brandwein scheiterte am guten Schlussmann des FC Holtenau 07.

In der Folgezeit schwammen sich die Hausherren frei und kamen ihrerseits zu Chancen.  Nach ca. 20 Minuten gab es dann für die Heimelf einen Handelfmeter, der allerdings kläglich am Tor vorbei geschossen wurde. Nur 10 Minuten später schlugen die Holtenauer allerdings zu und erzielten nach schönen Steilpass die 1:0 Pausenführung.

Nach dem Wechsel drängten die Gastgeber weiter und legten in der Tat gleich 3 mal nach. Die Holsaten vielen in zweiten Durchgang nicht mehr viel ein und doch sollte es noch zum Ehrentreffer und zu einem weiteren verschossenen Elfmeter reichen. Am Ende ein verdienter Erfolg einer bissigen Heimelf.

Zwar brachte man Rot-Schwarz damit zurück ins Rennen, die durch die Niederlage der Holsaten wieder alles selbst in der Hand haben, doch genau dieses Team wird am Dienstag ebenfalls in Holtenau erwartet und auch die Meimersdorfer will man hier ebenfalls ärgern.

Sollte dieses allerdings nicht gelingen, und RSK könnte in Holtenau gewinnen, dann darf sich der Kieler Fussball am vorletzten Spieltag auf ein halbes Finale freuen , denn dann gastiert Rot-Schwarz am  kommenden Samstag bei Holsatia.  Welche Brisanz in dieser Partie steckt, ist nicht zuletzt nur Insidern bekannt.

 

Regionalliga, 12. Mai

Auf zum Aufstiegs-Finale nach Wolfsburg!

Holstein Kiel – Germania Halberstadt 2:1 (1:0)

Die Störche beenden mit einer weißen Heimweste die Regionalliga-Saison 2011/12. Im letzten Spiel vor heimischem Publikum gewannen die Störche knapp mit 2:1 gegen Germania Halberstadt. Vor 4.000 Zuschauern hatten Berzel (39.) und Toksöz (48. Foulelfmeter) die Störche mit 2:0 in Front gebracht, Kragl den Anschluss erzielt (64.). In der kommenden Woche kommt es zum „Finale furioso“ nach Wolfsburg, da Tabellenführer Halle in Meuselwitz mit 1:0 verlor und somit nur noch einen Punkt vor den Störchen rangiert. Der Hallesche FC muss zum Ligakrösus RB Leipzig, der mit einem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg jegliche Aufstiegshoffnungen verspielte. Einzige Wehmutstropfen aus Kieler Sicht heute: Die beiden 5. Gelben Karten für Berzel und Müller.

Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit musste seine Elf zum 3:0-Sieg beim Berliner AK zweimal umstellen: Den gelb-gesperrten Jürgensen ersetzte Berzel. Für den an den Adduktoren verletzen Sykora begann Chahed. Dafür rückte ein Langzeitverletzter wieder in den Kader: Auf der Reservebank saß nach seiner schweren Knieverletzung erstmals im Jahr 2012 Tim Siedschlag.

Nach fünf Minuten hätte es bereits 1:1 stehen können, Schiedsrichter gab einen Kopfballtreffer von Halberstadts Kopp nach einer Abseitsstellung nicht und pfiff auch Kiels einschussbereiten Chahed zurück. Die 4.000 Zuschauer im Holstein-Stadion sollten ihr Kommen nicht bereuen. Beide Teams zeigten eine gute Regionalligapartie, in der Holstein die besseren und vor allen Dingen klare Möglichkeiten: Meyer zirkelte den Ball aus 25 Metern um Zentimeter neben das leere Halberstädter Tor, nachdem Keeper Kischel sich beim Herauslaufen verschätzt hatte (24.). Minuten später brach Heider mutterseelenallein über links durch, ließ sich aber von Kragl einholen und brachte nur einen Querpass ins Leere zustande. In der 36. Minute wurden die Holstein-Fans langsam unruhig, als wieder Heider alleine vor Kischel stand, den Ball aber in die Mitte legte, wo aber kein Mannschaftskollegen mitgelaufen war. Kam Halberstadt in die Nähe des Kieler Gehäuses, wurden chancenähnliche Gelegenheiten leichtfertig vertan. Auf der anderen Seite scheiterte Heider wieder an Kischel, das Tor machte nach der folgenden Ecke dann ein Verteidiger: Berzel köpfte den Meyer-Standard ins lange Eck (39). Die hochverdiente Führung für die KSV, mit der es auch in die Halbzeit ging. 

Kalter Wind fegte durchs Holstein-Stadion. Den Rückenwind hatten aber die Störche. Kazior startete im richtigen Moment, überlistete Kischel, der Kiels heutigen Kapitän fällte. Elfmeter! Toksöz verwandelte sicher ins linke Eck (48.), Alles lief für Holstein. Nur für Heider lief es bis dahin nicht rund. Zum dritten Mal scheiterte Kiels Stürmer alleine vor Kischel. Lag es daran, dass „Heidi“ unter der Woche Vater geworden war? Nach einer Stunde hätte es gut und gerne 3:0  oder 4:0 stehen können, stattdessen kam Halberstadt zum Anschluss. Einen hohen 35-Meter-Freistoß von Kragl unterschätzte der bis dahin beschäftigungslose KSV-Torwart Strähle und der Ball segelte ins leere Tor (64.). Die Gäste schöpften neuen Mut. Und die Zuschauer spürten, dass ihre Störche jetzt Unterstützung brauchten. Lautstark hallte „Holstein Kiel“ durchs Stadion. Das Spiel plätscherte vor sich hin, als das Publikum in Aufruhr geriet: Meuselwitz war gegen Halle in Führung gegangen. Bis zum Schlusspfiff war die Stimmung daher exzellent. Und so behielt Holstein die 3 Punkte in Kiel.

Stimmen nach dem Spiel

Jacobs Sachs sagte: „Die Stimmung in der Kabine war eben entspannt. Natürlich sind wir froh, heute gewonnen zu haben und die Chance auf den Aufstieg weiterhin besteht. Aber wir haben es nicht selbst in der Hand und werden daher nur auf unser Spiel achten.“ Sechser Steve Müller war nach dem Spiel nicht zufrieden: „Natürlich bin ich mit dem Sieg zufrieden, aber nach meiner 5. Gelben Karte werde ich nächste Woche fehlen. Dabei bin ich nur ausgerutscht. Das ärgert mich.“ Der verletzt ausgewechselte Patrick Herrmann erklärte: „Ich hab einen Ziehen im Oberschenkel gespürt – mehr kann ich noch nicht sagen.“

Halberstadts Trainer Enrico Gerlach resümierte nach Abpfiff: „Bis zum 1:0 waren wir gleichwertig, dann hatte Kiel viele Chancen und hätte den Deckel draufmachen müssen. Ich denke, wir haben hier kämpferisch und läuferisch alles gegeben. Zufrieden ist man nach einer Niederlage natürlich nicht, aber jeder meiner Spieler hat sich hier heute zerrissen.“

Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit sagte nach dem Spiel: „Wir mussten in den ersten 15 bis 20 Minuten einige Standards überstehen, um erst ins Spiel zu finden. Dann haben wir die klaren Gelegenheiten gehabt, zwei Tore geschossen, aber uns noch viele weitere Möglichkeiten erspielt, hatten aber heute nicht das Glück oder das Können diese Torchancen zu verwerten. Ich bin trotzdem stolz darauf auf unsere Mannschaft. Wir haben bis zum 34 Spieltag alles offen gelassen und haben nächste Woche die Chance, den großen Wurf zu machen. Es liegt zwar weiterhin nicht in unserer Hand, aber wir werden für einen möglichen Aufstieg alles tun.“ 

Holstein Kiel: Strähle – Herrmann (55. K. Schulz), Steil, Berzel, Wetter – Toksöz, Kazior – Lindner, Chahed (82. S. Müller), F. Meyer (71. Sachs) – Heider. Trainer: T. Gutzeit

Tore: 1:0 Berzel (39.), 2:0 Toksöz (48., Foulelfmeter), 2:1 Kragl (64.)

Zuschauer: 4.044

Quelle Holstein Kiel
 
Aktuell, 11. Mai

Kieler Trainer Ole Jacobsen und TuS Rotenhof gehen ab sofort getrennte Wege

Trennung kurz vor möglicher Relegation

                    

Kurz vor Ende der Saison haben sich die Wege des TuS Rotenhof und dessen Trainer Ole Jacobsen getrennt.

Aufgrund von unterschiedlichen sportlichen Ansichten kam es kurz vor einer möglichen Relegation beim Tabellenzweiten der 1. Kreisliga zur sofortigen Trennung.

Ole Jacobsen möchte sich in Zukunft nach dem Abenteuer in Rotenhof nun wieder Richtung Kiel orientieren.

 

Kreisklasse A, 10. Mai

Carsten Tiedemann
Neuzugang beim VfB Kiel

Es wird die Saison der Heimkehrer

                     

Gestern sicherte Carsten Tiedemann der Mannschaftsführung seine Rückkehr auf die Waldwiese zu. Tiedemann der zur Zeit bei Kilia Kiel spielt hat uns seine Pläne für die neue Saison mitgeteilt. Der 22. jährige Strafraumstürmer ist immer für das eine oder andere Tor zu haben.

Damit steht nun der elfte Neuzugang für den VfB Kiel fest. Der Kampf um die besten Plätze wird aller Wahrscheinlichkeit ab dem 25. Juni beginnen, so die Planung der Trainer Karsten Redmer.

 
Kreisklasse A. 10. Mai

Gerechtes Unentschieden auf der Waldwiese

VfB vs. KMTV 2:2 (0:1)

Zum Nachholspiel am gestrigen Mittwoch versammelten sich gut 50 Zuschauer auf der Waldwiese. Jedoch was sie in der ersten Halbzeit sahen war doch eine recht müde Kost.

Viele Fehlpässe der Gastgeber und schlechtes Zweikampfverhalten, so kam es in der 8. Minute zu einer guten Chance für den KMTV doch Rohloff konnte noch rechtzeitig vor der Linie klären. 22. Spielminute Hebel donnert den Ball an den Pfosten. Auch diese Chance brachte den VfB nicht in Fahrt, denn zehn Minuten später erzielten der KMTV aus spitzem Winkel die 0:1 Pausenführung.

In der Pause wechselte der VfB vierfach aus, dadurch entwickelte sich zeitweise ein bisschen mehr Druck, so dass Rathmann nach toller Vorarbeit von Haudek den Ball hinter die Torlinie schob zum 1:1 Ausgleich. Nun tauchte auch unserer Goalgetter Nobis vorm KMTV- Gehäuse auf und scheiterte nach einem Kopfball an dem TOP- Torhüter vom KMTV der den Ball mit super Reflexen an die Latte lenkte.

Noch zwei weitere Chancen ergaben sich, Rathmann in der 70. Minute und Nobis in der 73. Minute, wobei Ratmann auch das Tor durch seinen Volleyschuss zur 2:1 Führung traf. Auch der KMTV tauchte nach einem Pass in die Tiefe, in einer eins gegen eins Situation einschussbereit vor unserem Torhüter auf. Dieser wehrte den Ball durch eine Fußabwehr gekonnt ab.

Weiter versuchte der KMTV durch einige Fernschüsse unseren gut aufgelegten Ersatztorwart Carsten Lütje zu prüfen, sie verpassten jedoch knapp das Tor. In  der 80. setzte sich der linke Außenstürmer vom KMTV gegen drei VfB´er durch und konnte nur nach Foul von Bornholdt gestoppt werden.

Der gut leitende Ersatz- Schiedsrichter Frank Kirschmann, zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Daraufhin verwandelte der KMTV zum Leistungsgerechten 2:2. Trotz des Ausfalls des angesetzten Schiedsrichters, der in einem Verkehrsunfall verwickelt war, muss man beiden Teams zur fairen Mannschaftsleistung gratulieren.

 
Aktuelles, 9. Mai

A-Jugend des Wiker SV sucht dringend Verstärkung


Trainer D. Osterhoff


Die A-Jugend des Wiker SV sucht für die kommende Saison noch Spieler.

Trainer und Ligaspieler Dannie Osterhoff hat die Wik in die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga geführt und aus einem „Haufen“ eine echte Einheit geformt.  Neben der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga hat die Mannschaft das Halbfinale des Kreispokals erreicht. Dort geht es am Mittwoch um 18:00 h gegen Holstein Kiel auf dem heimischen Auberg.

Unabhängig von der Spielklasse soll auch in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe geformt werden. Der Wiker SV bietet gute Trainingsbedingungen, eine tolle Kameradschaft unter der Führung eines guten Umfeldes. Dazu bieten wir jungen,  talentierten Spielern die Möglichkeit  im Anschluss an die Juniorenzeit, hervorragende Perspektiven im Herrenbereich.

Du hast Lust am Fußball und Interesse in einem starken Team zu spielen? Ruf mich an, oder schreib mir eine Mai.

Tel.:0176/24709618                    dannie.2007@web.de

 
Verbandsliga, 9. Mai

TSV Altenholz ist Meister

Die Rückkehr in die Schleswig-Holstein Liga ist perfekt. Der TSV Altenholz hat mit einem Jahr Verspätung nach einer grandiosen Saison die Meisterschaft in der Verbandsliga klar gemacht.

Dabei hatten die Witt Schützlinge stehts die Kontrolle über die gesammte Liga und ließen sich durch Nichts und niemanden aufhalten.

Gratulation an Harry Witt und seine Mannen und viel Erfolg in der kommenden Saison in der Schleswig-Holstein Liga

 
Kreisklasse A, 9. Mai

TSG Schönkirchen II ist Meister

TSG unaufhaltbar in dieser Saison

Die wohl souverränste Meisterschaft dieses Jahres für mit Sicherheit die TSG Schönkirchen II in der Kreisklasse A ein. Fast mit einem Start/Ziel Sieg deklassierte man das übrige Feld der Klasse und steigt völlig verdient in die Kreisliga auf.

Trainer Marc Rief und seine Mannen überzeugten diese Saison durch attraktiven Fussball und mussten sich nur zweimal geschlagen geben.

Unser herzlicher Glückwünsch geht an die Truppe nach Schönkirchen.

 
Kreisliga, 7 Mai

SpVg Eidertal ist Meister

Aufstieg in die Verbandsliga ist perfekt

Es ist vollbracht. Die SpVg Eidertal ist zurück in der Verbandsliga. Nach einem klarem und ungefährdeten 6:1 Erfolg gegen den TSV Kronshagen II sicherte sich  die Truppe um Trainer Hansen nun Endgültig die Meisterschaft.

Zwar profitierte man am Ende der Serie von den Querelen  und den Trainer-und Spielerausstiegen beim Hauptkonkurrenten SV Ellerbek, doch niemals in dieser Saison ließ sich die Molfseer Truppe von ihrem Ziel abbringen und gewann seine Spiele souverän. Mit der guten Jugendarbeit, die dort geleistet wird ist in der Zukunft noch einiges zu erwarten.

Die Freunde des Kieler Fussballs gratulieren ganz herzlich zur verdient gewonnenen Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga!

 
Kreisklasse A, 7. Mai

VfB Kiel gewinnt bei schwachem Rot-Schwarz Kiel

RSK wirft Aufstiegsplätze weg

Nach einer desolaten und lustlosen Vorstellung musste sich Rot-Schwarz Kiel auf heimischen Geläuf einer ersatzgeschwächten Truppe vom VfB Kiel geschlagen geben.

Am Ende konstatierte Trainer Abend seinem Kollegen  Kartsen Redmer und seinem Team  einen hochverdienten Auswärtserfolg. VfB agierte von Beginn an frech und machte da weiter wo man eine Wochen zuvor gegen den TSV Melsdorf aufgehört hatte.

Rot Schwarz hingegen war anzumerken, dass man bei dem sonnig warmen Wetter nicht einmal gewillt war  läuferisch dagegen zu halten oder energisch in Zweikämpfe zu gehen.

So viel der erste Treffer in der zweiten Halbzeit per abgefälschten Freistoß und das Spiel war vorentschieden. Zwar kam RSK jetzt mit der Brechstange zu einigen Möglichkeiten, doch diese waren eher Zufall statt rausgespielte Aktionen.

Die größte Ausgleichchance vergab 10 Minuten vor dem Ende RSK Kapitän Kevin Müller, der einen Foulelfmeter nur an den Pfosten hämmerte.

Als alle Meimersdorfer aufgerückt waren, setzten die Waldwiesenkicker in den Schlussminuten noch einen Konter und vollendeten zum hochverdienten 0:2.

Beide Trainer  waren sich nach dem Spiel einig, das RSK noch Stunden hätte weiterspielen können. Ein Tor hätten sie am Ende wohl nicht erzielt.

Mit dieser desaströsen Leistung wirft Rot-Schwarz seine Aufstiegschance so gut wie weg und hat es nun nicht mehr in eigener Hand auf einen Aufstiegsplatz zu gelangen. Selbst der vierte Platz der bei einer Relegation eines Kreisligisten noch zum Nachrückplatz werden könnte ist nun in Gefahr.  Hier trennen RSK von Inter Türkspor II nur noch wenige Tore.

 

 

Kreisklasse A, 7.Mai

Endlich der erste Dreier für den FC Süd Kiel

VfB UT Kiel – FC Süd Kiel 0 : 4 (0:2)

Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und stürmten in den ersten 15min mit Druck auf das Südler Tor, rannten aber vergeblich gegen unsere sehr gut gestaffelte Abwehr und unser Torwart Hovig war durch seine Glanzparaden an diesem Tag nicht zu bezwingen.

Der erste Konter der Moorteichwiesenkicker brachte in der 16min das 0:1 durch K. Potur (Koko) der heute vor Spiellaune nur so sprühte. In den verbleibenden 29min bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den besseren Chancen für die Kicker um Trainer H. Baßow. Die Folge war das A. Kuhn (Muschi) auf der rechte Seite auf und davon zog und aus halbrechter Position aus ca. 20 Metern abzog und mit einem fulminanten Schuss unhaltbar das 0:2 (41min) erzielte. So ging es zum Pausentee in die Kabinen.

Zum Beginn der zweiten Hälfte begannen die UT Mannen gleich wieder mit stürmischen Angriffen auf das Tor der Südler, aber das Bollwerk unserer Abwehr stand wie eine Eins und fingen die Angriffe der UT Spieler mit Kampf und gutem Stellungsspiel ab. Die Bälle wurden aus der Abwehr schnell nach vorn gespielt und von den Mittelfeldspielern verteilt, die Belohnung war das 0 : 3 (57min) wieder durch Koko der eine Flanke von J. Oeser, oder war es doch ein Torschuss, nur noch einschieben brauchte.

Die Kicker vom Professor Peters Platz steckten zu keiner  Zeit auf und erarbeiteten sich einige Chancen scheiterten aber an unserer Abwehr oder am Torwart. Dann die 66min und wieder war es Koko der den Ball im gegnerischen Tor zum 0 : 4 unterbrachte und danach mit Krämpfen und Schwindelgefühlen ausgewechselt wurde (na ja bei 3. Toren darf es so sein). 

Es war eine sackstarke mannschaftlich geschlossene Leistung des FC Süd Kiel gegen eine starke Mannschaft des VfB UT Kiel mit Chancen hüben wie drüben, diese Partie hätte auch locker 3:7 ausgehen können. D.E

Kader: H. Shahinian, T. Belsch, M. Derjung, R. Grunicke, M. Jankwitz (85)    J. Oeser, D. Köstler, K. Potur (68) M.-P. Biermann , L. Lichte, M. Nobis,        J. Oeser (59) C. Naruschewitsch, A. Kuhn (85) B.W. Fricke,

Quelle FC Süd Kiel

 

Verbandsliga, 3. Mai

Inter Türkspor gegen Eckernförder SV - Eklat sorgt für Spielabbruch

Spielbericht aus der shz

Große Aufregung kurz vor Schluss: Nachdem Schiedsrichter-Assistent Sven Lüdtke (Mitte) nach dem verschossenen Elfmeter des Eckernförders Frank Mettig zu Boden ging, wurde die Partie zwischen Inter Türkspor und dem ESV abgebrochen. Foto: Peters

Kiel. So etwas hatten selbst Eckernfördes Coach Henning Seemann und sein Trainerkollege Öczan Atasoy von Inter Türkspor Kiel in ihrer Karriere noch nicht erlebt. Beim Stand von 1:0 für die Kieler wurde die Fußball-Verbandsligapartie nach einem verschossenen Elfmeter fünf Minuten vor dem Ende abgebrochen. Warum? Keiner hatte es genau gesehen. Schiedsrichter-Assistent Sven Lüdtke lag allerdings urplötzlich auf dem Boden, hinter ihm wild gestikulierende Inter-Türk-Anhänger.

Nach kurzer Rücksprache mit Hauptschiedsrichter Christopher Heyn (TuS Rotenhof) ging das Schiedsrichter-Gespann dann direkt in die Kabine - und hinterließ viele Fragezeichen in den Gesichtern von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern. Der sh:z wollte es genau wissen und machte sich auf zur Schiedsrichter-Kabine. Doch dort wurde ihm eine Antwort verwehrt. Auf die Bitte, nur eine Frage stellen zu wollen, wurde dann im Eifer des Gefechts sogar ein Hausverbot ausgesprochen. Zurück auf dem Spielfeld, gab es nun nur noch eine Frage: Wie wird das Spiel denn nun gewertet? Doch eine passende Antwort hatte niemand parat. Es ist zu vermuten, dass die Partie zu Gunsten der Eckernförder entschieden wird. Damit hätte Inter Türkspor seine wohl letzte Chance auf Platz zwei auf denkbar unglücklichste Art und Weise eingebüßt.

Schiedsrichter beleidigt und von Zuschauern geschubst?

Dabei hatten die knapp 200 Zuschauer bei idealen äußeren Bedingungen zuvor eine rassige Partie gesehen, in der die Gastgeber loslegten wie die Feuerwehr und das Tor des ESV vehement bestürmten. Lohn war die frühe 1:0-Führung durch Enea Dauti bereits nach drei Minuten. "In dieser Phase ist mir schon angst und bange geworden", gibt Henning Seemann zu. Nach etwa 20 Minuten fanden die Eckernförder besser in die Partie. Insbesondere nach dem Seitenwechsel waren sie auch die klar spielbestimmende Mannschaft. "Wir haben uns absichtlich auf das Verteidigen der Führung konzentriert, weil wir nicht, wie zuvor gegen Schilksee, noch einmal kurz nach der Pause den Ausgleich kassieren wollten", erklärt Atasoy.

Bis auf einen Lattentreffer von Nicolas Lietz (78.) hatten die Eckernförder aber nichts zu verzeichnen - bis eben auf diesen Handelfmeter fünf Minuten vor dem Ende. Die Intertürk-Spieler bestürmten den Unparteiischen und wollten es nicht wahr haben. Doch dieser nahm seine Entscheidung - natürlich - nicht zurück. Frank Mettig legte sich den Ball auf den Elfmeterpunkt, lief an - und haute ihn dann weit drüber. Dann kam es zur eingangs erwähnten Situation mit dem Schiedsrichter-Assistenten. Da das Unparteiischen-Gespann zu keiner Aussage bereit war, fragte die EZ direkt bei den Zuschauern nach. "Von uns hat ihn niemand berührt", versichern die Kieler Fans. "Schon während des Spiels hat der Assistent eine Geste hinter seinem Rücken gemacht, die uns wohl sagen sollte: 'Redet ihr nur!'. Für uns sah es nach Absicht von ihm aus, denn er rannte nach dem Elfmeter zur Außenlinie, prallte gegen die Absperrung und fiel dann hin."

"Schade, dass ein eigentlich faires und streckenweise hochklassiges Spiel so enden muss", bilanziert Seemann. "Ich wäre zufrieden gewesen, wenn der Elfmeter reingegangen wäre und wir 1:1 gespielt hätten." Beim Duschen hatte Seemann dann Gelegenheit mit dem Unparteiischen zu sprechen: "Er sagte mir, dass sein Assistent von einem Zuschauer geschubst worden sei. Außerdem wurde er zuvor mehrere Male von der Tribüne aus beleidigt und beim Gang in die Kabine sogar bespuckt."

Quelle SHZ

Aktuelles, 28. April

Dennis Matzpreiksch von
Rot-Schwarz zum FC Süd Kiel

Zwei weitere könnten folgen

                     

Rot-Schwarz Aussenverteidiger Dennis Matzpreiksch wird in dere kommenden Saison seine Schuhe für den FC Süd Kiel schnüren.

Somit konnte neu Spielertrainer zur neuen Saison, Kevin Müller, schon mal einen seiner Spezies zu seinerm neuen Team locken.

Sollte es bei Rot-Schwarz mit dem Aufstieg klappen, würde Dennis freiwillig in der kommenden Serie zwei Klassen tiefer noch einmal anfangen.

Nicht ganz unwahrscheinlich ist, das noch zwei Spieler diesen Weg nachahmen.

 

Der Trainer- und Betreuerstab des Wiker SV setzt ein Zeichen!


Neuer Team – Koordinator an Board

Unabhängig vom Ausgang der laufenden Saison hat der Trainer- und Betreuerstab des Wiker SV  geschlossen seine Verträge um ein weiteres Jahr verlängert!

Dazu gelang es den Verantwortlichen des Wiker SV die vakante Position des Team-Koordinators zu besetzten. Mit Henning Fahrendholz stößt ein alter Wiker Ligaspieler zum Team von Trainer Mario Schülke.

Ausschlaggebend für die Verlängerung der Verträge ist, dass Leistungsträger und Führungsspieler ihre Zusagen unabhängig von der Spielklasse gegeben haben.

DFB A-Lizenz Trainer Mario Schülke geht somit in seine achte Saison als Ligatrainer des Wiker SV. Co-Trainer Heino Ohms geht in seine siebente Serie!

Nun sollen schnellstmöglich die Verträge mit TW-Trainer Michael Nordheim und dem gesamten Betreuerstab verlängert werden. Trainer Mario Schülke ist guter Hoffnung, dass unser tolles Team auch weiterhin für den Wiker SV in der Formation zusammenarbeiten wird.

 
 


 




 
 
 
 
 

 

 

 
 
 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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